ÜBER TILMANN

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Tilmann Dehnhard solo   Tilmann Dehnhard Quintet   T

TILMANN DEHNHARD - LEBENSLAUF (Kurzversion)

Tilmann Dehnhard studierte Querflöte und Saxophon an der Hochschule der Künste Berlin. Musikalische Zusammenarbeit mit Sam Rivers, Steve Lacy, Evan Parker, Alexander von Schlippenbach, Terumasa Hino und anderen.
Tilmann Dehnhard arbeitet als freischaffender Musiker und Komponist und lebt in Berlin

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TILMANN DEHNHARD - LEBENSLAUF (vollständige Version)

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1987 Drei Preise im Wettbewerb "Schüler komponieren", ein erster Preis für "Lock- und Warnlied".

1988 Erster Preis im Regionalwettbewerb "Jugend musiziert". Abitur.
Kompositionsauftrag vom Landesmusikrat Berlin.
Teilnahme am "Treffen junger Komponisten" in Weikersheim.

1989 Musik zu Anne Maars Film "Toqda".
Theatermusik für "MedeaWest-Theater" für die Inszenierungen "Frank, oder Tante Bärchen kauft sich einen Pelz" und "Calderon. Leben ist Traum".
Beginn des Musikstudiums an der Hochschule der Künste Berlin.

1991 Gründung der Gruppe "jazz indeed".

1992 Konzerte und Rundfunkaufnahmen mit dem "Young Improviser's Pool" unter der Leitung von Alexander von Schlippenbach.
Konzerte und Rundfunkaufnahmen mit "The Globe Band" mit Jerry Granelli.

1993 Theatermusik für das Stück "Mörderkind" am Stadttheater in Frankfurt-Oder, Regie: Armin Petras.
Mitwirkung im "Berlin Contemporary Jazz Orchestra" unter der Leitung von A. v. Schlippenbach, Teilnahme an der CD-Produktion "The Morlocks" FMP Records.

1994 Abschluß des Studiums an der Hdk Berlin.
Stipendium der "Personengebundenen Jazxförderung" des Senats von Berlin.
Unterricht bei John Ruocco in Den Haag und David Liebman, Stroudsburg, Pennsylvania.
Mit "jazz indeed" Preisträger des Studiowettbewerbs des Senats von Berlin.
Mitwirkung im Ensemble "Flötisten der Hdk Berlin", Konzerte in Berlin, Konzertreise nach Korea, "Pan-Music-Festival" und Hong Kong, "Musicarama 94".
Konzert mit dem "Berlin Contemporary Jazz Orchestra" auf dem "Donaueschingen Musikfestival".

1995 Musik zu Björn Melhus' Film "Weit weit weg".
Konzert und CD-Produktion mit Sam Rivers und dem "Young Improviser's Pool" (FMP "Backgrounds for Improvisers").
Teilnahme an Konzerten und CD-Produktion des "Vielharmonie-Orchesters".
Stipendium der Nachwuchsförderung der "E. J. Sellheim Gesellschaft".

1996 Veröffentlichung der "jazz indeed"-CD "under water" bei "Traumton Records".

1997 Konzert und Rundfunkaufnahmen mit dem "Berlin Saxophonic Orchestra" unter Steve Lacy.
Autorentätigkeit für "Flöte aktuell".

1998 Stipendium der Personengebundenen Jazzförderung des Senats von Berlin.
Gründung des "Tilmann-Dehnhard-Quartetts", Konzerte bei "Schauplatz Museum" im Bauhaus-Archiv. Musik zu Gedichten aus der Bauhauszeit.
Konzertreise zu den Goethe Instituten in Syrien und Libanon mit "jazz indeed".
Kompositionsauftrag von "Flautando-Ensemble Berliner Flötisten" für das Flötenseptett "Loops, Lilts & Lullabies".
Gründung des Duos "TIL & NIC" mit Nicolai Thärichen, Klavier.
Veröffentlichung der "jazz indeed"-CD "who the moon is" bei Traumton Records.

1999 Solokonzert und Workshop beim "Euopean Flute Festival" in Frankfurt am Main.
Kompositionsauftrag von Sängerin und Schauspielerin Ruth Brauer. Elf Lieder zu Texten von Mascha Kaleko.
Premiere des Theaterstücks "Mascha".
Einjährige Gastprofessur an der "Pontificia Universidad Javeriana" Bogota, Kolumbien.
Workshop Jazzimprovisation für "Corporación Medejazz" in Medellin, Kolumbien.

2000 Workshop "Flöte und Improvisation" für die "Deutsche Gesellschaft für Flöte e.V" und die "Landesmusikakademie Berlin".
Veröffentlichung der Solo-CD "Breath" bei "Klangräume Musikproduktion".

2001 Workshops "Flöte und Improvisation" und "Die Flöte im Jazz" für die "Deutsche Gesellschaft für Flöte e.V" und die "Landesmusikakademie Berlin".
"ambiance bleu" für Querflöte, Geräusche und Lifeelektronik im Rahmen der "Langen Nacht der Museen" im obersten Stockwerks der Treptowers, Berlin.
Lehrerfortbildung "Flöte/Improvisation/Moderne Spieltechniken" am "Institut für Musikerziehung", Bozen, Italien.
"Jazz across the border" 3 Konzerte mit "Sigi Finkels African Heart".
1. Preisträger des "Karl-Hofer-Jazzpreises" für das Performance-Exposee zu "in the hands of time".
Musik zu "Gitternetz der Richtungen-Die Macht der Embleme", Installation von Gabriela Salamanca, Galerie "Kunstfaktor", Berlin.
Flöte, Altsaxophon in "Einstein on the Beach" von Philip Glass, Staatsbank, Berlin.
Tenorsaxophon mit "Berlin Big Band" mit Robbie Williams bei "Wetten dass", Dresden.

2002 "in the hands of time", eine Raum- und Klangperformance für 12 Musiker, Videoprojektion und Soundscapes im Martin-Gropius-Bau, Berlin. Zusammenarbeit mit Gabriela Salamanca (Videos). Flöte und Altflöte auf der CD "high spirits", Sony, mit der "Nils Wülker Group". Lehrtätigkeit an der "Hochschule für Musik und Theater in Rostock". CD-Produktion "Koala Lounge" mit dem "Tilmann Dehnhard Quintett".

2003 1. Flöte Musical "Cats", Berlin.
Musik für "Christiane Müller", Tanzproduktion "two fish", Sophiensaele Berlin.
Konzert mit Cindy Lauper, Quasimodo, Berlin.

2004 Konzerttournee durch Westbengalen mit Tanmoy Bose und "Taal Tantra".
Musik für "Christiane Müller zieht um", Tanzproduktion "two fish", Sophiensaele Berlin.
CD-Produktion "russia with love" mit der Thereminspielerin Barbara Buchholz.

2005 Filmmusik für "Majella", Kurzfilm von Joachim Dollhopf und Evi Goldbrunner.
Filmmusik für "Dog", Kurzfilm von Daniel Lang (Berlinale Programm 2006)
Filmmusik für "Din E Intzaar", Bollywood-Kurzfilm von Markus Adrian (Arte).
Filmmusik für "Eine kleine,feine Geschmacksache", Dokumentarkurzfilm von Anke Jungfleisch.
Filmmusik für "Stella", Kurzfilm von Anke Hentschel (Programm Filmfestival Max-Ophüls-Preis Saarbrücken, "KUFIFE" 2006 - 7.Kurzfilmfestival der Hochschule der Medien Stuttgart)
Musik für "Vor Sonnenaufgang", Nationaltheater Mannheim, Regie: Armin Petras

2006 Filmmusik für "Dresscode", Dokumentarfilm von Caterina Klusemann (Arte).
Filmmusik für "at 6 o'clock" Kurzfilm von Paul Andia (Talentcampus Berlinale).

Musik für "Text Flow", Videoinstallation von Joanna Hoffmann (35th Poetry Int. Festival Rotterdam)
Filmmusik für "Miss Bildung", Kurzfilm von Axel Ranisch
Filmmusik für "California Dreams", Kurzfilm von David Wnendt
Workshop Saxophon/Jazztheorie/Ensemblearbeit an der "Pontificia Universidad Javeriana" in Bogota, Kolumbien
Offzieller Endorsementvertrag mit Altus Flutes


In Entstehung:
CD Tilmann Dehnhard Quartett (T.D.- Flöte, Altflöte, Kontrabassflöte, Kai Brückner - Gitarre, Paul Kleber - Kontrabass, Sebastian Merck - Schlagzeug)

Filmmusik für ""Sans Papier", Kurzfilm von Silvia Berchtold
Filmmusik für "No Way In, No Way Out", Animationsfilm von Olivia Milz

 

TILMANN DEHNHARD SOLO - THE INTERFLUTACTIC SOULOCONCERTzurück

Es beginnt mit einem unscheinbaren Klappern, einem Rhythmus oder einem einsamen, nicht endenwollenden Ton.
Es zirpt, es groovt, es rauscht, man lauscht und plötzlich das Unerwartete: Wo kommt nur diese zweite Melodie plötzlich her?
Flötistische Bauchrednerei: Er singt und spielt gleichzeitig und atmet dabei so selten, dass einem schwindlig wird. Tilmann Dehnhard schafft in seinen Soloimprovisationen kleine Universen, die vom Atem erzählen und von der Atemlosigkeit, die schweben und schweben lassen.
Einer alllein soll das sein?
Doch, es geht wirklich: Ein skurriles Ein-Mann-Orchester ist er, der Berliner mit seiner Flöte.

TILMANN DEHNHARD QUINTETT

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Anfang 1998 gründete Tilmann Dehnhard sein neues Quartett für eine Konzertreihe im Bauhaus-Archiv Berlin.
In der sparsamen Besetzung mit Tenorsaxophon, Trompete, Kontrabass und Schlagzeug schaffen die Kompositionen von Tilmann Dehnhard eine ganz eigene Musik, die sich in Wellen fortpflanzt und in ihrer Ruhe und Gelassenheit viel Spielfreude und Virilität spüren lässt.
Kleine Universen, in denen eigenwillige Melodien um Bassgrooves ihre Bahnen ziehen, ab und zu motivische Sternschnuppen aufblitzen und wieder verschwinden und Saxophon und Trompete inimprovisierten Passagen einem Mobilee gleich umeinander kreisen.

Seit Anfang 2002 hat sich das Quartett zum Quintett gewandelt: Der Gitarrist Kai Brückner ist nach einigen Gastauftritten inzwischen festes Mitglied des Ensembles.

 

siehe auch wanna listen some?

 

 

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